März 2018

Jetzt kann der Frühling kommen!

Gesundheitszirkel beim Amt für Ländliche Ent­wick­lung Niederbayern mit Kräuterpädagogen der IG


"Wildkräuter und Gesundheit" war das Thema des diesjährigen Kol­lo­qui­ums am Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern in Lan­dau/Is­ar. Gerne und mit großem Dank sind die Kräu­ter­pä­da­go­gen der Interessengemeinschaft Niederbayern/Oberpfalz einer Ein­la­dung des Behördenleiters Roland Spiller und seines Stell­ver­tret­ers, Josef Reindl, Ende Februar 2018 gefolgt und bereicherten die Mitarbeiterfortbildung der Behörde. Martin Buchner vom ALE Niederbayern moderierte souverän den Tag.

So standen Arnika (Arnica montana und Arnica chamissonis), Vo­gel­mie­re (Stellaria media), Efeu (Hedera helix) und der Lö­wen­zahn (Taraxacum spec.) im Mittelpunkt der halbtägigen, in­ter­ak­tiv­en Schulung. Nicht toternstes und abgedroschenes Kräuterwissen präsentierten Christine Aigner, Erika Stelzl und Hansjörg Hauser aus den Reihen der Mitglieder der Interessengemeinschaft den über 100 Mitarbeitern der Fachbehörde, sondern Praxiswissen mit Anschauungs- und Verkostungseinheiten. Denn die Liebe zu hei­misch­en Wildkräutern geht vor allem über den Magen.

Während Erika Stelzl gekonnt einen Arnika-Quarkwickel an einem Mitarbeiter anwandte, ging Stelzl auch professionell auf Natur- und Artenschutz sowie die Rolle der Landwirtschaft bezüglich Wild­kräu­ter­viel­falt ein. "Kräuterpädagogen sind hier ein wichtiges Bin­de­glied und vermitteln traditionelles Wissen der Ethnobotanik!", stelle Stelzl klar und ergänzte, das Arnica montana strengstens geschützt ist und deshalb die Nordamerikanische Gartenarnika (Arnica chamissonis) einen gleichwertigen Ersatz darstellt.

Christine Aigner scheute keine Mühen und vollzog geschickt eine Körperentspannungseinheit an zwei ALE-Kollegen mit selbst zu­be­rei­tet­em Efeuöl aus ihrer Hausapotheke. Ein Beitrag, der enorm interessierte, nicht nur weil die Mitarbeiter üppig Haut zeigten, son­dern auch mit persönlichen Rückfragen diese Einreibung bei Verspannungen im Büro, bei Sport und Bewegung für sehr nütz­lich und wirksam befanden.

Vogelmiere-Brötchen und Vogelmiere-Baguette, die Hansjörg Haus­er vorstellte, rundeten den Gesundheitstag am Amt für Länd­liche Entwicklung nachhaltig ab. Hauser betonte: "Dies lästige und so verschriene Unkraut mit 15.000 Samen pro Pflänzchen ist leicht zu ernten und vor allem roh in Salaten, Suppen und Backwaren ein elementarer Vitamin-C und Mineralstofflieferant!" Dazu wurde als Ge­nuss­hö­he­punkt Löwenzahnblüten-Limonade serviert, ein köst­lich­es Ganzjahresgetränk zur Stärkung des Immunsystems und des Bitterstoffhaushalts.

Zum selbst zubereiten können die Rezepte des Gesundheitstags am Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern hier her­un­ter­ge­la­den werden.

Die Kräuterpädagogen der Interessengemeinschaft Nie­der­bay­ern/Ob­er­pfalz bedanken sich sehr für die Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern und wünschen allen Mitarbeitern der ALE stets große Freude an heimischen Wild­kräu­tern und deren vielfältige Verwendung zur Stärkung der Gesundheit!

Wir wünschen eine schöne Frühjahrs- und Osterzeit!

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