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Unkräuterschule - Aktuelles

Vom Geheimnis der Kuckucksblumen und Günseltinktur

"Es hilft Wort und Wurz!" – so könnte man es zusammenfassen, was uns Kräuterexperte und Gärtner Rudi Beiser Anfang Juni 2017 in Osterhofen-Holzhäuser erklärt hat!

Dabei ging es bei der Kräuterpädagogen-Fortbildung auch um das "Wie Wildkräuter im Jahreskreis sammeln und nachhaltig aufbewahren?" Also nichts für Leute, die schnelle Effekthascherei mögen.

30 Kräuterpädagoginnen und -pädagogen experimentierten mit Kriechendem Günsel, dem Guten Heinrich und dem Gamander-Ehrenpreis.

Das Bestimmen in Gruppen machte richtig Spaß und dass wir nebenbei noch erfuhren, dass Hexen unter Zählzwang leiden und Kuckucksblumen eigentlich "Verhüllpflanzen" sind, war mehr als spitze!

Von Kollegin Angela Eibelmeier genossen wir ein gnadenlos köstliches Wildkräutermenü in ihrem faszinierenden Wildkräuterreich.

Keine Frage, dass wir uns dann so gestärkt botanisch den Gänsedisteln, dem Kleinen Wiesenknopf und dem Rainkohl widmen konnten und den Tag mit einer selbstgerührten Günseltinktur abrundeten!

"Zum Kuckuck nochmal, dass ich nicht mit dabei war...!"

Termin für die nächste Lehrfahrt:

Dienstag, 4. Juli 2017,
"Verborgene Schätze – verbotene Früchte"
nach München, Botanischer Garten und Markt Schwaben, Biodiversitätsgarten.

Bitte hier unkraeuterschule@outlook.de anmelden!


Eingestellt: 14. Juni 2017
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: Hansjörg Hauser